Ernährung2019-05-15T16:27:19+00:00

Lebensmittel statt Füllstoffe

Im Triathlon gilt die Ernährung als 4. Disziplin. Manche Athleten und Athletinnen halten das Thema sogar für die wichtigste Disziplin. Das hat seinen Grund, denn ohne hochwertige Nahrungsmittel wird der trainierte (wie auch untrainierte) Körper nicht die erwünschte Leistung erbringen können. Zum Vergleich: der Formel 1 Rennwagen, der mit Normalbenzin eher chancenlos über den Asphalt „knattert“.

Zudem sorgt der richtige Brennstoff (Lebensmittel statt Füllmittel) für das entsprechend passende Körpergewicht, will der sporttreibende Körper doch so wenig wie möglich Ballast mit sich rumschleppen.  Und auch wenn der Sportler den gesundheitlichen Aspekt nicht im Vordergrund sieht, hat die Auswahl unserer Nahrungsmittel  doch einen erheblichen Anteil an unserem Wohlbefinden, sprich, unserer Gesundheit.

Wir bei Dannenberg.Training haben über die Jahre hinweg über reichlich Erfahrungen mit verschiedensten Ernährungsstrategien und Nahrungsmitteln machen dürfen. Ob nun „Low Carb“,  „High Fat“, „Ketogen“, Rohkost, oder vegan……Fasten, Intermitierendes Fasten, „One meal a day“ (OMD), wir haben unsere ganz eigenen Experimente gemacht. Ob im sportlichen Kontext, oder um einfach herauszufinden, was leistungsfähig, gesund und zudem noch gut schmeckt.

Clean !

„Clean Eating“! Saubere Ernährung sollte Grundvoraussetzung sein! Erlaubt ist generell alles was schmeckt, solange es clean ist. Doch was bedeutet clean – also „sauber“ – bezogen auf Lebensmittel überhaupt? Ganz einfach: Möglichst naturbelassene Produkte, denn je weniger verarbeitet ein Nahrungsmittel ist, desto besser und gesünder ist es. Unsere Ernährung  bestimmt zu 80%, wie wohl wir uns  fühlen. Deswegen ist es umso wichtiger, dass wir dem  Körper geben, was er braucht – und ihm unnötigen Ballast ersparen. Damit sind nicht unbedingt Kalorien gemeint, sondern vor allem Inhaltsstoffe und Zusätze, die eigentlich in einer gesunden Ernährung nichts zu suchen haben, aber vielen, vor allem industriell hergestellten Nahrungsmitteln zugesetzt werden.

Bioverfügbar !

Wikipedia sagt: Die Bioverfügbarkeit ist eine pharmakologische Messgröße für den Anteil eines Wirkstoffes, der unverändert  im Blutkreislauf zur Verfügung steht. Sie gibt an, wie schnell und in welchem Umfang der Stoff  (Vitalstoff) aufgenommen (resorbiert) wird und am Wirkort zur Verfügung steht. Das heißt: Die Vitalstoffe aus der Nahrung sollten unverändert in unserem Körper ankommen. Nur unverändert stehen sie dem Organismus zur Verfügung und können dort wirken, wo sie benötigt werden. Zwischen „clean – eating“ und Bioverfügbarkeit besteht ein klarer Unterschied. So gibt es einige Nahrungsmittel, die nur erhitzt, oder verdünnt eine entsprechende Bioverfügbarkeit aufweisen. Die Biologie des Menschen verträgt eben nur Bio. 

Funktionell !

Unter funktioneller Ernährung verstehen wir den Verzehr von Nahrungsmitteln, die einen ganz gezielten Zweck erfüllen sollen. Die Zufuhr von Kohlenhydraten, Fettem, Mineralien und all´den anderen Vitalstoffen. Besonders Sportler haben großes Interesse daran, sich „funktionell“ zu ernähren.  Da wäre beispielsweise das „Moringa“ – Pulver zu nennen. Das Pulver des Blattes vom Moringa – Baum enthält unter anderem einen hohen, bioverfügbaren Eisenanteil. Und der Sportler benötigt Eisen (als Transportmittel) um den Sauerstoffanteil im Blut zu gewährleisten, der wiederum für die Energiebereitstellung in der Muskulatur sorgt. Und da gibt es noch mehr solcher „funktionellen“ Nahrungsmittel. Schau´ doch mal auf unsere Empfehlungen diesbezüglich.