Wir sind sehr darauf bedacht unseren Körper zu trainieren. Wir wollen leistungsfähiger werden! Schneller, besser, weiter, erfolgreicher. Hierfür lassen wir uns Vieles einfallen, ziehen gern alle Register, die uns derzeit zur Verfügung stehen. Die Pulsbereiche kennen wir, FTP, VO2max, Laktat…all´ das ist uns bekannt. Die Uhr an unserem Handgelenk zeigt uns, wieviel und wie gut wir schlafen, in welchem Leistungsbereich wir gerade hängen und ob unser Training auch wirklich was bringt. Da ist nichts verkehrt dran. Im Gegenteil: es macht Spaß zu analysieren, zu vergleichen, zu kokettieren. Aber wie in allen Bereichen des Lebens, bekommen wir ein Problem, wenn wir uns zu sehr mit nur der einen Seite der Medaille auseinandersetzen, wenn wir in Schieflage geraten. Und besonders dann, wenn wir die Harmonie zwischen Körper und Geist nicht im Blick haben, wenn wir den Fokus hauptsächlich nur auf den Körper richten und unsere mentalen Fertigkeiten wie Intuition und Instinkt nicht mehr wahrnehmen können. Es ist unser Geist, unser mentales Kontinuum, was dem Körper erst ermöglicht sich zu entfalten. Körper und Geist sind nicht voneinander getrennt, bedingen sich einander. Kann der Körper denn denken? Ja, aber nicht mit dem Verstand. Im Gegenteil. Wir müssen aufhören, uns intellektuell in seine tiefgründige Intelligenz einzumischen, die wir Instinkt oder intuitive physische Reaktion nennen. Hier ist die Verbindung, hier ist die Quelle grenzenloser Möglichkeiten. Wenn unser Geist begrenzt ist, begrenzen wir auch unsere körperlichen Möglichkeiten. Diese Begrenzungen entstehen aus den Konzepten und Vorstellungen die sich im Laufe der Zeit in unserem Geist breit gemacht haben…bei jedem von uns. Vorstellungen „stellen“ sich „vor“ die Wirklichkeit, aber wir halten sie für wahr. Somit sind wir gefangen in unserer „Box“ und bewegen uns lediglich dort drinnen. Wenn mir mein Verstand, meine Vorstellung, sagt, ich sei zu alt, zu jung, zu dick, zu dünn, zu untalentiert, zu schlecht…usw., dann glaube ich daran, dann ist das „meine“ Wahrheit, „meine“ Realität. Wenn ich unter Leistungsdruck stehe, Angst habe zu versagen, mich fürchte, mich schäme, mir nichts zutraue, weil ich ja sicher bin, dass ich es nicht kann, dann verplempere ich mein Potential. Und dieses Potential, wie gesagt, ist grenzenlos. Also! Was ist zu tun? Training! So, wie wir den Körper trainieren, können wir auch unseren Geist trainieren. Das ist nicht neu. Das ist auch kein Geheimnis. Wir haben reichlich Zugang zu den Werkzeugen, zu den Trainingstools. Wie sagte einst Mark Allen (6 - facher Hawaii-Sieger), auf die Frage nach seinem Erfolg? „Wenn ich schwimme, schwimme ich, wenn ich radfahre, fahre ich Rad, wenn ich laufe, laufe ich.“ So einfach! Und doch so schwer. Wir spekulieren, träumen, mutmaßen, zweifeln, hadern…so, wie unsere inneren Konditionierungen es uns vorgeben. Stell´ Dir nur mal vor, Dein Geist wäre offen und grenzenlos. Offen für Neues, nicht berurteilend, nicht verurteilend. No Limits….grenzenlos. Was für Potential würde das wohl entfesseln?

Sollte die letzte Frage Dich interessieren und Du zu den obigen Worten eine Resonanz in Dir spüren, dann besuch´ doch mal unsere neue Seite https://www.zen-sh.de/  Gerne darfst Du uns bei Fragen und weiteren Infos schreiben: info@zen-sh.de