SUB 10 in Hamburg! Well Done, Domenik!

SUB 10 in Hamburg! Well Done, Domenik!

2018 gab es kein Schwimmen beim IRONMAN Hamburg. Die Alster war gesperrt. Echt blöd, denn ohne Schwimmen ist so ein Triathlon kein echter Triathlon. „Coach…wir müssen da noch mal ran“, war die Aufforderung von Domenik. 2025 sollte die Rechnung also beglichen werden…und eine
sub 10 wäre ebenfalls cool. Long Story Short: ein gut abgestimmter Plan,
eine verletzungsfrei Vorbereitung und „durchwachsene“ Wetterbedingungen sorgten für einen grandiosen Race - Day! Schwimmen in 1:24,15, Radfahren in unfassbaren 4:49,54 und den abschließenden Marathon in phänomenalen 3:20,16 Stunden. Und so hallte am Ende des Zieleinlaufs ein befreiender Freudenschrei über den Hamburger Rathausplatz. Bämm: 9:47,03 Stunden!!
Ultra Trail „Reit im Winkl“ 53 km, 2000 HM am 05.10.2024

Ultra Trail „Reit im Winkl“ 53 km, 2000 HM am 05.10.2024

Was für ein episch bergiges Abenteuer für so eine Flachlandflunder. Natürlich wieder völlig unterschätzt. Und wieder das Bergablaufen vorab viel zu leicht genommen. Ein Saisonabschluss der zum Highlight des Jahres wurde. Die „neue Liebe“ Traillauf scheint zukünftig mehr Beachtung verdient zu haben. Sie wird sie bekommen. Nach 7:29, 09 Std. und 53 Kilometern kam der Coach als erster seiner Altersklasse ins Ziel gestolpert. Nicht schlecht für ´ne Flunder.

10.09.2023: IRONMAN 70.3 in Erkner!

10.09.2023: IRONMAN 70.3 in Erkner!

Was für ein Wochenende! Bei wirklich traumhaften Bedingungen gingen beim IRONMAN 70.3 in Erkner  gleich 7 Athleten an den Start: Grietje und Bente als „Superwomen“ der Truppe, sowie Dieter, Jürgen, Ingo, Sven und der Coach selbst. Abgesehen von der Radstrecke, die an manchen Passagen recht eng verlief, gab es kaum etwas zu meckern an diesem tollen Event vor den Toren Berlins. Das Wetter traumhaft, die Stimmung ebenso. Vor allen Dingen im Ziel.

Schwimmen: 1900m  Radfahren: 90 km  Laufen: 21,1 km

Die Ergebnisse:

Grietje Ketter: 5:27,59 Std.

Bente Lahann: 6:58,10 Std.

Dieter Scholz: 4:38 Std.

Ingo Gorodiski: 4:51,04 Std.

Jürgen Scholz: 5:08,30 std.

Hans-Peter Dannenberg: 5:14,44 Std.

Zugspitz Trail 2022 – „Supertrail XL“

Zugspitz Trail 2022 – „Supertrail XL“

 

Eines vorweg: der „Zugspitz Ultratail XL“  war mit 82 Kilometern ausgeschrieben. Für mich war allerdings nach 61 km Schluß. Aber nie war ich über ein DNF so wenig enttäuscht, wie an jenem Samstag. Klar, wäre ein offizieller Ziellauf perfekt gewesen…aber ich hatte das Ganze völlig unterschätzt. 3700 Höhenmeter standen im Raum, aber wo es hoch geht, muss es ja auch wieder runter gehen. Und runter ist ja einfacher als hoch. Ein gravierender Denkfehler eines nordischen „Fischkopps“.

„Stöcker? Wozu Stöcker!?

Der Reihe nach: Start der 82 km langen Schleife um die Zugspitze herum war das beschauliche „Grainau“, ein paar Kilometer weit von Garmisch - Partenkirchen entfernt. Von der Distanz her wusste ich, dass es machbar war. Seit November war ich gut im Training. Nur die letzten Wochen zeigten sich zäh´, bar der Motivation.

Der Startschuss hallte durch die 200 teilnehmerstarke Läuferschar und ab ging die Post.

Nach 500m der erste lange Anstieg, der irgendwie auch nicht enden wollte. Eine kurze Flachpassage und dann ging es weiter auf 1600m. Laufen war nicht möglich, schnelles Gehen mit Stöckern war angesagt. Apropos „Stöcker“. Ich war mir bis zuletzt nicht sicher, ob ich die Dinger überhaupt mit nehmen sollte. „Ich bin doch kein Nordic - Walker“, dachte ich mit einem Hauch von Überheblichkeit. Nach etwa 2 Stunden war ich mir völlig im Klaren: ohne Stöcker würde ich hier frühzeitig zugrunde gehen. Also: mein erster Tipp: nimm‘ auf jeden Fall die Stöcker mit. U-N-B-E-D-I-N-G-T!

„Hochalpin“ ist eben Hochalpin!

Dann ging es endlich bergab. Puh…die langersehnte Erholung sollte nun folgen. „So eine Scheiße“, durchfuhr es mich. „Das können die doch nicht machen“. Doch, konnten sie. Dort, wo im Winter gekonnt auf Skiern runtergewedelt wird, ging es für die Läuferinnen und Läufer ebenfalls in Wedeltechnik abwärts. Links, rechts, links, rechts…weil, runter wäre aufgrund der Schwerkraft zu einem folgenschweren Purzelbaum geworden. Ich begann mir leid zu tun. Meine Oberschenkel begannen mir leid zu tun. Dieses ewige Abstoppen fühlte sich „ungewohnt“ an. Die mittlerweile lieb gewonnenen Stöcker hielten durch und meine Oberschenkel bis dahin auch. „OK“, dachte ich, „das ist sicherlich der steilste Abstieg“. Ich brauche wohl nicht zu erwähnen, das sich dies wiederrum als Irrtum erweisen sollte.

Es ging nun weiter mit einem Aufstieg auf 2200m, zum höchsten Punkt des Rennens. Ich kürze das Ganze etwas ab. Nur soviel: der Weg dorthin erwies sich als absoluter Traum. Was für eine Landschaft. Was für eine wunderschöne Bergwelt. Ich war völlig geflasht. Leider konnte ich diese Schönheit nicht komplett aufsaugen, da ich mich auf jeden Schritt konzentrieren musste. Denn die Wege wurden zu Pfaden, wurden zu steinigen Geröllstrecken, bei dem jeder Schritt sitzen musste. Zudem konnte ich, je höher es wurde, nicht nach links oder rechts schauen. Ich habe Höhenangst und ich bin in meinem Leben noch nie so einer Höhe und so einer lebensbedrohlichen Tiefe ausgesetzt gewesen.

Bei Kilometer 42 etwa ging es nochmal in Serpentinen kilometerweit abwärts. Mitten in einem Tannen- und Kiefernwald. Steil, mit eingebauten „Baumstammstufen“, die aber von der Höhe her recht hoch installiert waren und somit die sowieso schon gequälten Oberschenkel abermals malträtierten. Hier gab es die ersten Anzeichen von echten Schwierigkeiten. Hier flogen auch dien ersten „Profis“ des Supertrails (108 km) an mir vorbei. Leichtfüssig und scheinbar mühelos. Mir war unbegreiflich, wie die das machen konnten. Meine Kraft jedenfalls schmolz dahin. Und das wirklich größte Problem schlich sich durch die Hintertür in meinen Organismus hinein. Der Körper schickte alles Blut zu den geschundenen Oberschenkeln. Dadurch gab´s  kaum noch ‚was für den Magen - Darm Trakt. Nicht gut. Bei Kilometer 50 hatte ich schon eine Weile nichts mehr essen können und mir wurde übel. Der Verpflegungspunkt 7 fungierte als Lazarett. Ich legte mich etwa 20 min. auf eine Liege, in der Hoffnung, mich wieder zu erholen. Es wurde kalt. Jacke und Ärmlinge sorgten hier für Besserung.

Ich lief los und wusste, ich hatte etwa 10 Kilometer flache Strecke vor mir. Es lief gut die ersten 7 km. Ich teilte Tina, die in Garmisch auf mich wartete, mit, dass ich gerade einen Durchhänger hätte, aber auf jeden Fall durchlaufen würde. Dann wieder Übelkeit und Schüttelfrost. Überanstrengung! Scheisse!

Ich sehnte Verpflegungspunkt 8 herbei. Knapp 50 Meter vorher ging es wieder steil in die Höhe und ich bekam den Körper einfach nicht mehr da hoch. Ich setzte mich auf eine Bank und führte Selbstgespräche. Noch 20 Kilometer. Noch 700 Höhenmeter. Es ist dunkel. Die letzten Meter wieder Abstieg. Und das in meinem Zustand? Puhhh.

Ein Streckenposten erkannte meine Misere. Er meinte:“ Laß´es. Gesundheit ist unser höchstes Gut.“ Das sei es nicht wert, sagte er. Natürlich wusste ich das. Aber das Ego wollte sich nicht damit anfreunden. Ich war schon vor ein paar Wochen bei einem Hunderter ausgestiegen. Was für eine Schmach. Was für ein gequirlter „Bullshit“.

 

 

 

 

 

 

Achtsamkeit im Ausdauersport! Ein erstes Antasten!

Achtsamkeit im Ausdauersport! Ein erstes Antasten!

Wochenendseminar!

Für Triathleten und Läufer mit Ambitionen!

Der Satz „Mind over Matters“ (Geist über Körper) ist im Sport ein bekanntes Statement. Die meisten Athletinnen und Athleten wissen mittlerweile, dass es bei der ambitionierten Ausübung einer Sportart nicht nur um die körperliche Leistungsfähigkeit geht.

Der Geist führt, der Körper folgt. Beide Aspekte dürfen nicht voneinander getrennt werden. Heutzutage wird der Fokus nach wie vor zum größten Teil auf die körperliche Leistungsfähigkeit gelenkt. Ein eklatanter Fehler! Denn nicht nur, dass es am Saisonhöhepunkt zu einer saftigen Enttäuschung kommen kann, auch lassen sich mit gezielten Achtsamkeitsmethoden  im Vorfeld des sportlichen Ziels einige Ressourcen aktivieren, von denen der Athlet, die Athletin, nicht einmal eine Ahnung hatte.

Wenn die mentale Ebene nicht in das Training einbezogen wird, kommt es trotz körperlicher Bestform am Tag X nicht selten zu einem totalen „Shutdown“ der mentalen Fähigkeiten. Daraus folgt eine unbefriedigenden Leistung, wenn nicht sogar ein  Totalausfall, weil der Körper die mentale Dysbalance in Form von Verletzung und/oder Krankheit körperlich schon vorab zum Ausdruck bringt. Monate- ja, sogar jahrelange Arbeit ist dann für die Katz´. 

Besonders 4 Faktoren spielen hier eine Rolle:

Angst (Wettkampfangst)  –  jeder Wettkampfsportler wird mit Angst konfrontiert. Nicht selten versagen die Nerven kurz vorm „Event“.

Selbstvertrauen  –  Ohne ein gesundes Fundament an Selbstvertrauen ist das Erreichen eines sportlichen Ziels kaum möglich.

Zielsetzung  –   das Ziel muss realistisch sein. Zu hoch gesetzt bedeutet es Enttäuschung. Zu niedrig, wird das Potential nicht genutzt.

Konzentration - es reicht ein kurzer Konzentrationsverlust und das sportliche Ziel läuft Gefahr, unerreichbar zu werden.

Diese vier Faktoren wollen wir mit den Werkzeugen der Achtsamkeit beleuchten. Dabei geht es darum, dass jeder Teilnehmer die ganz eigenen Stellschrauben zu erkennen lernt. Wir alle ticken unterschiedlich. Und jeder hat seine eigenen mentalen „Baustellen“. Wir werden unter anderem über Themen wie die „Macht der Gedanken“ und  die „Macht des Unbewußten“ sprechen. Werkzeuge der Achtsamkeit werden uns den Zugang zum menschlichen Geist ermöglichen und uns ganz neue Möglichkeiten nicht nur der sportlichen Entfaltung ermöglichen.

 

Achtsamkeitsbasiertes Training ist kein spiritueller, esoterischer Hokuspokus. Mentales Training - was genau dasselbe ist - wird heute von Spitzensportlern immer mehr genutzt. Es wird nur nicht so häufig darüber gesprochen.

Vielleicht deshalb, weil es einen erheblichen Vorteil verschafft?

Das Seminar:

Teilnehmeranzahl: max 15 (Präsenz)

Zeitpunkt: Freitag 15 Uhr bis Sonntag 13 Uhr  (Das Seminar soll im November stattfinden. Genaueres folgt.)

Wo? Räumlichkeiten in Rendsburg oder in Eckernförde

Weitere Infos gerne hier anfordern:  info@zen-sh.de

Preis: 150 €

Bei Interesse freuen wir uns über eine unverbindliche Voranmeldung. Das erleichtert die Planung ungemein.

Sollte eine Präsenzveranstaltung nicht möglich sein, wollen wir das Seminar online über ZOOM anbieten

Schwimm – Einzelcoaching „100 x 100 + Plan“.

Schwimm – Einzelcoaching „100 x 100 + Plan“.

Die Freibäder sind offen, die Außentemperaturen wohlig. Warum also nicht mal ein Einzelcoaching im Freibad, im See, Fluß, oder im Meer?

100 Minuten für 100 €, inclusive Trainingsplan, abgestimmt auf Deine Bedürfnisse. Die 100 Minuten können auf 1,2, oder 3 Termine aufgeteilt werden. Anbieten würden sich 2 x 50 min. Beim ersten Mal Herausfinden der Stellschrauben und beim zweiten Mal das Drehen an den Stellschrauben. Anschliessend gibt es dann noch einen eigens für Dich erstellten Trainingsplan.

Sollte das interessant sein für Dich, melde Dich gern unter info@dannenberg.training. Dann schauen wir mal, wie wir terminlich zusammenkommen.

Eines noch: für Schwimmanfänger ist der Kurs nicht geeignet. Richtiges Schwimmen lernt man nicht in 100 Minuten. Also: Du solltest schon in der Lage sein, ein paar Meter zu kraulen, hast aber das starke Bedürfnis, kraftsparender, schneller, effizienter, ökonomischer und technisch sauberer zu schwimmen. Und vielleicht bist Du einfach nur genervt davon, beim Triathlon immer als einer der Letzten aus dem Wasser zu hecheln. Dann wäre das hier ‚was für Dich.

e-mail: info@dannenberg.training

phone: 0176 41572203